Die Integrative bindungsorientierte Traumatherapie® für Säuglinge und Kleinkinder wurde von der Psychotherapeutin Katrin Boger entwickelt. Elemente aus der Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologie, bindungsbasierter Psychotherapie, Körpertherapie sowie bewährte Methoden aus der Traumatherapie (insb. EMDR) wurden dabei zu einer eigenen Methode zusammengefasst.
Bei dem Verfahren wird auf Grundlage der Bezugspersonen-Kind-Bindung und unter Mitwirkung der Bezugspersonen eine narrative Traumakonfrontation durchgeführt. Dies ist möglich, da jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse aus der pränatalen Psychologie, der Entwicklungspsychologie und der Gehirnforschung zeigen, dass Kinder von Geburt an ihre Umwelt ganzheitlich wahrnehmen und bereits pränatal über ein Sprachverständnis verfügen.
Zunächst wird mit den Bezugspersonen (ohne das Kind) der Vorstellungsanlass erhoben und geklärt, ob die Notwendigkeit einer therapeutischen Intervention besteht.
Hintergründe und Wirkungsweise der Methode werden erläutert und offene Fragen können geklärt werden.
Gemeinsam wird ein Therapieplan erstellt. Häufig wird eine Kurzzeittherapie anberaumt.
Im nächsten Schritt folgt die Arbeit mit den Bezugspersonen. Hierbei wird die Traumageschichte geschildert und es werden gegebenenfalls eigene Belastungen in Zusammenhang mit dem traumatischen Erlebnis aufgearbeitet.
Die Anzahl der Sitzungen ist hierbei individuell unterschiedlich und wird stets an die Bedürfnisse der Familien angepasst.
Gemeinsam mit einer Bezugsperson erfolgt die Behandlung des Kindes. Während die Bezugsperson die Traumageschichte vermittelt, wird das Kind mit der I.B.T.® Technik behandelt.
Der Umfang der Behandlung des Kindes ist je nach Komplexität der Symptomatik unterschiedlich.
Bei Bedarf biete ich auch Hausbesuche an.
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